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Baubericht Tomahawk Viper EDF

Tomahawk Viper EDF: Bau und Flugbericht

Nach dem sich im Herbst 2015 meine kleine AlphaJet von Robbe in die Bestandteile zerlegt hat, musste ich mir einen neuen Föhn zutun.

Nach einiger Internetrecherche fand ich dieses Angebot beim Staufenbiel: Tomahawk Viper EDF

Im Netz sind einige Bauberichte zu finden. Hier der ansprechendste Bericht an welchen ich mich gehalten habe: Baubericht_edf_viper

Folgende Komponente habe ich verbaut:

  • WEMOTEC Mini Impeller HET-2W20evo ( im Kit vom Staufi dabei)
  • Regler Dymond Provi EVO 65 SBEC
  • Servo Dymond D 15irgendwas welche im Set dabei waren
  • Lichtset von WEMOTEC
  • LIPO: Dymond 4S 3200mAh 40C

Der Bau ging dann kinderleicht von sich. Einzig wollte ich die Flügel abnehmbar gestalten und habe einen Multiplexstecker genommen um die Servo und Lichtkabel von Flügel und Rumpf zu verbinden. Das kostete mich einige Nerven weil der Platz ziemlich knapp ist an der Flügelaufnahme.

Vor dem Aufkleben der Sticker habe ich das gesamte Modell zweimal mit Parkettlack (glänzend vom Coop) gestrichen. Die Oberfläche wird dadurch härter und lässt sich einfacher reinigen. Danach habe ich dir Decals aufgebracht. Hier habe ich einen riesigen Fehler gemacht (nervt mich jetzt noch) :  Ich habe leider die Oberfläche vor dem Streichen nicht mit einem Primer behandelt bzw entfettet. Dadurch sind noch Silikon bzw Fettresten von der Herstellung drauf und der Parkettlack hält nicht wirklich gut.  Ich habe die kompletten Decals vom Höhenleitwerk im Flug verloren.

 

Rumpf beim Trocknen
Rumpf beim Trocknen

 

Ein richtig eingestellter Schwerpunkt ist die halbe Miete
Ein richtig eingestellter Schwerpunkt ist die halbe Miete

 

Einen guten Werfer braucht's...
Einen guten Werfer braucht’s…

Der Erstflug auf dem MGR Platz war dann weniger erfolgreich. Der alte Akku, den ich noch in meinem Fundus hatte, reichte gerade für einen Steigflug auf ca 10m und dann war Essig. Zum Glück war der Acker so nass, so dass nix wirklich kaputt ging… ein Querruderservo hatte aber Zahnausfall und der Akku wanderte in den Kübel. Erst dann stellte ich fest, dass Staufenbiel mir billige Servos eingepackt hatte. Auf den Querruder müssen unbedingt Metallgetriebeservos rein. Also nochmals Nachbestellen….

Der zweite Erstflug erfolgte dann auf dem Feld der MG Oberwil. Da kann ich mit dem Auto bei den nassen Verhältnissen einfach hinfahren und muss dann nicht gleich in die Wäsche. Die Betonpiste ist super für den Aufbau der Modelle:

MGO Airfield
MGO Airfield

 

 

Der Start aus der Hand ist etwas kniffelig. Ich empfehle unbedingt einen Starthelfer der das Modell schön in die Luft bringt. Die Düse kommt erst mit genügend Vorwärtsspeed auf richtig Druck und der Flieger neigt in den ersten Meter zum über den rechten Flügel abzukippen. Liegt aber die Strömung erstmal an macht das Modell mächtig Spass.  Mit Halbgas lässt es sich schön grossräumig Kunststücke fliegen.  Zur Landung die Querruder hochstellen und das Modell kommt handzahm und sehr langsam rein.

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